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Einfache Wundversorgung

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Warum wichtig? Aufbau der Haut Epidermis (Oberhaut) äußerste Dermis (Corium, Lederhaut) mittleren Schicht Subcutis (Unterhaut) Wundheilung mit oder ohne Narbe? Basalschicht unversehrt (z.B. Schürfwunden) - Keine Narbe Bis in die Lederhaut oder tiefer - Narbe Was folgt aus alledem für die Wundversorgung? Trocken oder feucht? Praktisches Blutung stillen Schürfwunden Platzwunden Schnittwunden Heilungsphasen Reinigungs- /Entzündungsphase (Tag 1-3): Granulationsphase (Tag 4) Epithelisierungsphase (Tag 5-10) Narbe Wund- und Heilsalben: Ursachen für Wundheilungsstörungen Grenzen der Selbstbehandlung → Zum Arzt Hausapotheke Essentials zur Wundversorgung Wundreinigung Desinfektion (Antiseptika) Trockene Wundversorgung Wundschnellverbände/Pflaster Gut geeignet z.B. für Schnittwunden Nachteil Wundschorf Kompressen Klammerpflaster/Wundverschlussstreifen Feuchte Wundversorgung bei größeren oder nässenden Wunden Sprühpflaster Wund- und Heilsalben

  1. Meine Bitte an Sie: //
  2. Wie kommen wir in Kontakt // Pharma-Song: // Zusammenfassung: Nächste Woche: Belege

Warum wichtig? Hautverletzungen Hauptanteil aller Unfallverletzungen Ziemlich Bandbreite Entstehen durch Äußere Gewalteinwirkung / mechanisch Schürf-, Schnitt- und Stichwunden, Riss-, Quetsch- und Platzwunden, Ablederungen, Bisswunden und Blasen Thermische Verletzungen Verbrennungen, Erfrierungen und Stromverletzungen Chemische Verletzungen Verätzungen durch Säuren oder Laugen. Und jetzt denken Sie mal nach, hätten Sie für all diese Fälle die Grundausstattung zu hause und wüssten was zu tun ist? Und bei dem was zu tun ist hat sich in den letzten Jahren durch Forschung einiges getan. Viele Jahre galt es als erstrebenswertes Ziel, eine Wunde austrocknen zu lassen. Dabei stellte man sich vor, dass Schorf die Wunde vor bakterieller Kontamination schützt und die Heilung begünstigt. Das ist heute anders. Die Verwendung sogenannter klassischer Pflaster (Fachbegriff Wundauflagen) und Salben etc. direkt in die Wunde ist nach wie vor weit verbreitet, um (akute) Wunden zu versorgen. Ziel? Schnell heilen und möglichst keine Narben. Daher selbst kleinere Wunden sorgfältig behandeln, so oberflächlich sie auch aussieht. Bei komplizierten Verletzungen und chronischen Wunden Arzt. Und immer daran denken “Bin ich Tetanus-geimpft?” Also gegen Wundstarrkrampf. Alle 10 Jahre Auffrischimpfung. Kinder Grund im Säuglingsalter 4 mal; 1. Auffrisch 5-6, 2. 9-17 Aufbau der Haut

Epidermis (Oberhaut) äußerste Eine mehrlagige Schicht aus Hornzellen bildet die sichtbare Oberfläche der Haut, die uns wie ein Panzer vor Umwelteinflüssen schützt. die Hornschicht an der Hautoberfläche nutzt sich schnell ab. Jeden Tag verlieren wir bis zu 14 Gramm abgestorbener Hautzellen. In der Basalzellschicht bilden sich daher laufend neue Hautzellen, die innerhalb von vier Wochen verhornen und an die Hautoberfläche wandern. Nach nur einem Monat haben wir also eine komplett neue Haut. In 80 Jahren Lebenszeit wechseln wir unsere Haut rund 1.000 Mal.

Fun facts: Die Schleimhaut des Darms in weniger als einer Woche Das Knochenmark bildet 300 Milliarden Blutzellen pro Tag. Die Leber kann fast auf die Hälfte schrumpfen und wächst wieder nach Skelett-Muskel bauen sich - je nach Training - fast im Wochen­rhythmus auf und ab. Das Haar verlängert sich mit etwa 1 cm pro Monat; die Fingernägel mit etwa 0,3 cm. Gehirn und Herz kaum oder nur kurz (Sanai et al. 2011) bis gar nicht. Geschwindigkeiten unterschiedlich, aber unser Körper ersetzt sich selbst mit einem im Großen und Ganzen neuen Set an Zellen alle 7-10 Jahre

In der Basalzellschicht auch die sogenannten Schattenspender der Haut, die Melanozyten. Sie produzieren den Farbstoff Melanin, der die Haut bei UV-Strahlung bräunt und wie ein Sonnenschirm das empfindliche Erbgut der Hautzellen schützt. Die Epidermis bewahrt uns außerdem vor dem Austrocken: Ohne sie würde unser Körper rund 20 Liter Wasser am Tag allein durch Verdunstung verlieren. Dermis (Corium, Lederhaut) mittleren Schicht Das elastische und zugleich reißfeste Fasergeflecht bildet das Gerüst Blutgefäße, Talg- und Schweißdrüsen, Lymphgefäße sowie Zellen zur Immunabwehr. Zapfenförmige Verbindungen in die Oberhaut versorgt mit Sauerstoff und Nährstoffen. Subcutis (Unterhaut) Lockeres Bindegewebe und Fettzellen, Schützt Knochen, Muskeln sowie Organe vor Druck und Wärmeverlust Energiespeicher. Wundheilung mit oder ohne Narbe? Basalschicht unversehrt (z.B. Schürfwunden) - Keine Narbe Basalzellen produzieren neue Hautzellen, füllen Defekt von unten nach oben auf. Wunde schnell wieder verschlossen, ohne Narbenbildung vollständig abheilen. Neu gebildete Gewebe unterscheidet sich nicht von den ursprünglichen Zellen Sogar das feine Relief bleibt sichtbar:

  • Leisten (Rillen, Fingerkuppen, Fußsohle) Fingerabdruck
  • Felder (Rückseite der Hand, rautenförmig) Reserve-Falten, dehnt/zieht man verschwinden sie Bis in die Lederhaut oder tiefer - Narbe nur noch unter Narbenbildung repariert (reparative Wundheilung). zerstörte Hautzellen durch Bindegewebe ersetzt. Neu entstandenen Zellen unterscheiden sich von den zerstörten Zellen, bilden eine Narbe. Ersatzgewebe fehlen Pigmente, Haarfollikel, Talg- und Schweißdrüsen.

Was für eine Narbe? Primäre Wundheilung: bei glatten, dicht aneinander liegenden Wundrändern, kaum Gewebeverlust und keine Infektion, keine Fremdkörper strichförmige, fast unsichtbaren Narbe z. B. Schnittwunden sekundäre Wundheilung: größerer Gewebeverlust, Wundränder auseinanderklaffen oder unregelmäßig, oder die Wunde infiziert. Ausgedehntes Narbengewebe, Heilung dauert deutlich länger. Was folgt aus alledem für die Wundversorgung? Sauber und ohne Fremdkörper (Dreck, Steine) Keine Infektion Wenn Narbe zu erwarten ist, dann wenigstens Wundränder glatt und dicht aneinander Auch hier wieder primäre und sekundäre Wundversorgung Primäre Wundversorgung: Blutung stoppen. Oberflächliche Verletzung Pflaster (Wundschnellverband) oder Gewebekleber, Bei tieferen Wunden Naht oder Klammern (Schweinsteiger im WM-Finale 2014). Sekundäre Wundversorgung: Pflege infizierter und länger bestehender Wunden. Hier kein sofortiger Verschluss, sonst Infektion ausbreiten und tiefer in den Körper. Wunde bleibt zunächst offen und wird regelmäßig gereinigt. Nach Abklingen der Infektion verschlossen, meist genäht. → Vermeiden, Immer durch Arzt. Trocken oder feucht? Trockene Wundauflage abdecken ist klassisch. Feuchte Wundversorgung = moderne Variante, neu entwickelte Materialien. Speziellen Wundauflagen halten die verletzte Stelle feucht. Vor allem bei schlecht heilenden Wunden und Verbrennungen. Praktisches Blutung stillen Kleine Wunde: Sterile Kompresse auf die Wunde und mit Mullbinde fixieren. Stärkere Blutungen: Nach der ersten Umwicklung der Mullbinde Verbandpäckchen über die Wunde, Rest der Mullbinde dann straff; drückt die Blutgefäße zu, stoppt Blutung. Biss- und Brandwunden, stark verschmutzte Wunden und Verletzungen mit klaffenden Wundrändern: besser Arzt um Infektionen und Narbenbildung vorzubeugen. Schürfwunden Oberflächlich Wenn bis zur Lederhaut: Auch Blutgefäße beschädigt und Blutung In aller Regel selbst gründlich säubern desinfiziert feuchte Wundheilung (Schürfwunden nässen, trockene Wundauflagen bleiben kleben, Haut reißt bei jedem Verbandswechsel erneut auf) Leichte Schürfwunden: Sprühverband vor Schmutz schützen. Größere Verletzungen Salbenkompresse oder Wundkompresse ab.. Wundfläche sehr groß, Arzt.

Platzwunden Stumpfer Gewalteinwirkung, Haut reißt auf. Meist nur oberflächlich, können aber stark bluten. Wundränder ausgefranst, heilen ohne Behandlung nur schlecht. Kleinere Wunden selbst versorgen. Reinigung und Desinfektion Heftpflaster Klaffende, stark blutend, Arzt näht, strips, oder klammern, oder an Körperstellen ohne große Spannung Gewebekleber. Schnittwunden Zur Reinigung zunächst ein wenig ausbluten. Kurz unter fließendem, kalten Wasser. Bei kleineren Schnittverletzungen reicht die Kälte meist aus, um die Blutung zu stoppen. Desinfizieren. Klammerpflaster, v.a. wenn weiterhin blutend. Wenn größer Verbandspäckchen oder Kompresse und Mullbinde, hoch lagern. Tiefgehende Schnittverletzungen oder ausgefransten Rändern: Arzt Heilungsphasen

Reinigungs- /Entzündungsphase (Tag 1-3): Aus den verletzten Gefäßen sickert Blut und spült eingedrungene Keime und kleine Fremdkörper heraus Verschluss durch zunächst instabilen, dann zunehmend festeren Pfropf Immunsystem aktiv, Mikroorganismen abzutöten, Entzündungszeichen wie Rötung und Schwellung, Wundsekret unterstützt Wundreinigung und bildet das für die weitere Heilung notwendige feuchte Wundmilieu. Granulationsphase (Tag 4) Neues Gewebe gebildet. Füllgewebe ist grob gekörnt (lateinisch granulum = Körnchen), tiefrot und glänzt feucht, noch sehr empfindlich und kann leicht aufreißen und bluten. Wundsekret lässt nach. Optimal ist in dieser Phase ein feuchtes Wundmilieu, denn beim Austrocknen der Wunde entsteht Schorf, der das weitere Zellwachstum hemmt. Möglichst ungestörte Wundruhe gewährleisten. Epithelisierungsphase (Tag 5-10) Epithelzellen von den unverletzten Wundrändern auf die Oberfläche des Granulationsgewebes und wachsen dort fest. Epithelschicht verdickt sich und verschließt stabil und vollständig. Auch sie braucht für gutes Wachstum ein feuchtes, warmes Milieu. Anfangs ist die Epithelschicht noch dünn und verletzlich, vor mechanischen Belastungen schützen. Wundauflage sollte keinesfalls mit der Wunde verkleben und möglichst mehrere Tage auf der Wunde verbleiben können, damit die Wundruhe gewährleistet wird. Narbe Umbau des Granulationsgewebes Kann Monate bis Jahre dauern Frisch rötlich Später verblasst sie durch Abnahme der Zahl der Blutgefäße. Wund- und Heilsalben: Erst wenn geschlossen Keine normalen Cremes Dexpanthenol Zinksalbe fördert Bildung von Kollagen und Vernetzung von Fibrin, trocknet Wunde aus Silikon-haltige Salben reduzieren Narben. Ursachen für Wundheilungsstörungen Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, chronische Venenerkrankungen und Durchblutungsstörungen Infektion oder Fremdkörper Arzneistoffe: Glucocorticoide, Immunsuppressiva, Tumormittel, Blutverdünner Immobilität, u.a. durch Schmerzen Nicht ausreichende Ernährung: Flüssigkeit, Vitamine Alter Grenzen der Selbstbehandlung → Zum Arzt Akut Starken Blutungen Schnittwunden, die tief oder größer als einen Zentimeter sind Tief in der Wunde steckenden Fremdkörpern Klaffenden, ausgefransten Wundrändern Empfindungsstörungen und Bewegungseinschränkungen (Nerv/Sehne) Großflächigere Verletzungen, z.B. Brandwunden Bisswunde Stark verschmutzten Wunden, zumindest ärztliche Hilfe um korrekt zu reinigen.

Wenn akut zum Arzt, dann: Sterile Auflage (Kompresse, Verbandpäckchen)

Während der Wundheilung zum Arzt wenn Infektion, erkennbar an Schwellung, Rötung, Wärme und Wundschmerz. Bei einer Schnitt- oder Schürfwunde gelbliche bis bräunliche Beläge entfernen, da sie die Wundheilung stören Nekrosen, braune oder schwarze, ledrige Beläge von abgestorbenen Gewebe Verzögerungen Hausapotheke Essentials zur Wundversorgung Wundreinigung Schnittwunden etwas ausbluten. Dadurch reinigt sich die Wunde selbst. Danach auf Fremdkörper untersuchen Schnittwunde: Messer z.B. häufig Reste von Schnittgut, Holzstaub oder feine Gemüsefasern. Schürfwunden: häufig durch Partikel verunreinigt. Zur Reinigung im häuslichen Bereich: Fließendes Leitungswasser in Trink-Qualität, mittlere Temperatur. Besser physiologische Kochsalzlösung (0,9% NaCl), da steril! unkonserviert nach der Anwendung entsorgen. Fertige Wundspüllösungen mit Antiseptikum Prontosan® Wound Spray Hansaplast® Wundspray antiseptische Wundreinigung Kleine Fremdkörper (Steinchen, Glassplitter) mit spitzer Splitterpinzette. Desinfektion (Antiseptika) Ein optimales Desinfektionsmittel Breites Wirkspektrum → Kein Tyrothricin Durch Blut und Eiweiß möglichst wenig inaktiviert → Kein Jod Wundheilung nicht hemmen, sondern eventuell sogar fördern → Kein Wasserstoffperoxid, Chlorhexidin, Gentianaviolett, Iodoform, Borsäure Schmerzlos in der Anwendung → Keine alkoholischen Lösungen Geringes Allergierisiko → Kein Jod Farblos → Nicht Jod

Mittel der ersten Wahl farblose Wirkstoffe Octenidin (Octenisept®) Polihexanid (Levanid®, Prontosan® Hansaplast® Wundspray) Wunde vollständig benetzen und ausreichend lange einwirken. Trockene Wundversorgung Wundschnellverbände/Pflaster Trägermaterial einseitig klebende Elastisch, wasserabweisend, wasserfest oder hautfreundlich Hautfarben, weiß, transparent oder für Kinder bunt. Auf der Kleberseite saugende Wundauflage. Eine Auflage von Silberionen hat eine leicht antibakterielle Wirkung. Steril oder unsteril als Meterware zum Abschneiden oder fertige Strips Spezialformen, z. B. für Fingerkuppen und -gelenke.

Decken Wunde ab Schützen vor Keimen und mechanischer Belastung Wundsekret und Blut aufsaugen → trocknet → Wundschorf Gut geeignet z.B. für Schnittwunden Primär heilend, nicht infiziert, glatte Wundränder, eng aneinander → nur schmaler Wundschorf Nachteil Wundschorf In festen Kruste für die Heilung wichtige Bestandteile der Wundflüssigkeit wirkungslos (Enzyme, Hormone und Immunzellen) Hemmt Einwanderung neu gebildeter Zellen in den Wundbereich Verzögert Heilungsprozess Kann mit Wundauflage verkleben, Wunde reißt beim Verbandwechsel auf. Kompressen Steril aus Verbandmull (z. B. ES-Kompressen Hartmann®, Gazin®, DracoFix®), Vliesstoff (z. B. Drako®, Vlivasoft®, Medicomp®) oder für stärkere Saugkraft aus Vlies mit Zellstoffkern (z. B. Zemuko®, Drako® Saugkompressen, Zetuvit®, Zetuvit® plus). Kleben selber nicht Fixierbinden Verbandskasten-Verbandpäckchen, Wundauflage auf Mullbinde zur Fixierung. Klammerpflaster/Wundverschlussstreifen Ein Spezialfall für Schnittwunden bis 1 cm z. B. 3M™ Steri-Strips, Dermaplast® Medical Schnitt- und Platzwunden, GoTa-Por® Wundnahtstreifen, Leukostrip®, Omni­strip®) Oberflächliche Schnittverletzungen: kein Auseinander­klaffen der Wundränder. Erst Wundreinigung, Blutung mit steriler Kompresse stillen (leichter Druck). Dann Streifen quer über Schnitt, auf trockene Haut, Wundränder zusammen Mit Wundauflage abdecken

Feuchte Wundversorgung bei größeren oder nässenden Wunden Können Flüssigkeit spenden und adsorbieren; also für trockene und nässende Wunden. Schaffen feuchtes Wundklima. Für Granulations- und Epithelisierungsphase der Wundheilung sehr wichtig. Essentiell für Zellen des Immunsystems Verkleben nicht mit der Wundoberfläche Abziehen schmerzlos. Neu gebildete Gewebe nicht zerstört.

Für Schürfwunden sehr gut geeignet (z.B. Dermaplast® Medical Schürfwunden). Aufgeklebt, sobald Blutung zum Stillstand. Mehrere Tage auf der Wunde, bis es sich von selbst ablöst. Nicht auf infizierte, eitrige Wunden angewendet werden. Bilden mit normalem Wundsekret ein gelbliches Gel, das ähnlich wie Eiter aussieht und riecht. Nicht verwechseln! Auch Blasen-, Hornhaut- oder Herpespflaster

Sprühpflaster Kleine, oberflächliche Schnitt- oder Schürfwunden, die nicht mehr bluten oder nässen Z.B. Flint® Sprühpflaster, Hansaplast® Sprühpflaster, Urgo® Sprühpflaster Flexibler, transparenter, atmungsaktiver und wasserfester Film über der Wunde. Muss nicht entfernt werden, löst sich nach einigen Tagen von selbst auf. Gut für schwer zugängliche oder häufig bewegte Stellen. Nachteilig wenig mechanischen Schutz, keine polsternde Wundauflage.

Und zum Schluss noch…

Wund- und Heilsalben Birkenrinden-Trockenextrakt (Episalvan®) als Gel, dünn auf Wunde und mit Verband abgedeckt. Zugelassen zur Behandlung oberflächlicher Hautwunden und Verbrennungswunden Beschleunigt Wundheilung (Scheffler 2017) Dexpanthenol, angeblich in Pantothensäure umgewandelt, B-Vitamin für Regeneration von Haut und Schleimhaut (Bepanthen®, Cicaplast®)

Bevor ich das Wichtigste nochmal zusammenfasse

  1. Meine Bitte an Sie: // Wenn Ihnen dieser Gratis-Podcast gefallen, dann bewerten sie ihn bitte z.B. auf iTunes, mit einem kurzen schriftlichen Kommentar, z:B. RACE-Chris277 “Vielen Dank für diesen Podcast. Ich schätze die kompetente Information ohne “Tschakka” und Selbstdarstellung. Weiter so. UBS27 Ich … bin immer wieder dankbar ein abgewogenes Wissen über Medizinthemen zu erfahren… und 5 Sternen Je nach Statistik 1.000-8.000 Hörer aber nur 74 Bewertungen und 6 Kommentare. Danke im voraus. …und teilen sie ihn laden sie Freunde dazu ein. So lernen noch mehr Menschen diesen Podcast kennen.
  2. Wie kommen wir in Kontakt // z. B. für Fragen, Anregungen und Themenwünsche 2 Gruppen: dort auch mehrmals pro Woche aktuelle und valide Infos, Facebook: Beitreten, Telegram: https://t.me/podcastgmpm,
    E-Mail: harald.schmidt@mac.com Einige sehr spezifische Beratungen oder einfach mal eine zweite Meinung Themenwünsche: Herpes ist behandelt, Entspannungstechniken/Stressresistenz, Bruxismus, Alkohol, Allgemeine Gesundheitsvorsorge (regelmäßige Check-ups, Krebsvorsorge, Impfungen, Fachärztliche Untersuchungen) - unter Berücksichtigung d. Alters. Manchmal auch ich Tipps zur technik. Vielen Dank dafür //

Pharma-Song: //
Der heutige Song ist mal kein Song “Platzwunde Bastian Schweinsteiger” von Deutsche Fußball-Nationalmannschaft 2014 “1:0 Finale gegen Argentinien” WM 2014 Zitat: “Also der hat die Faust oben im Gesicht … sogar ein Schlagen … schlägt ihm da voll ins Gesicht … Bastian Schweinsteiger … ist … genäht/getackert worden ..” //
Zusammenfassung: Wundreinigung meist reich lauwarmes Leitungswasser Mildes Desinfektionsmittel für offene Wunden: Octenidin Grundausstattung: Sterile Wundkompressen und Verbandspäckchen + Mullbinde oder Fixierpflaster zum Fixieren Trockene Pflaster/Wundschnellverband Variationen Tipp: Wundnahtstreifen/Klammerpflaster (steril) Evtl. Sprühverband Feuchte Wundauflage hat 1-3 Tage Zeit, evtl. bei Bedarf Wund- und Heilcreme: Birkenrinden-Trockenextrakt Wissen wann zum Arzt: Schnitt > 1 cm, großflächig, Biss, Empfindungsstörungen und Bewegungseinschränkungen, Infektion auch während der Wundheilung Tetanus-Impfung alle 10 Jahre! Nächste Woche: Komplizierte, chronische Wunden, z.B. der Diabetiker-Fuß

Belege Zusammenfassung des Europäischen Öffentlichen Beurteilungsberichts (EPAR) für Episalvan, European Medicines Agency, EMA/89271/2016, EMEA/H/C/003938 Fachinformationen der genannten Präparate, Stand August 2018 Fernandez R, Griffiths R. Water for Wound cleansing, Cochrane Database Syst Rev 2012;(2):CD003861, doi:10.1002/14651858.CD003861.pub3 Review Kramer A, Dissemond J et al. Schlussfolgerungen aus dem Konsensus Wundantiseptik 2018 für die Auswahl von Wundantiseptika. Universitätsmedizin Greifswald, abstract.krankenhaushygiene.de, Abruf am 24. August 2018 Kujath P, Michelsen A. Wunden – von der Physiologie zum Verband. Dtsch Ärztebl 2008;105(13):239-248, doi:10.3238/arztebl2008.0239 Vasel-Biergans A. Wundauflagen für die Kitteltasche, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart 2010 Wilson F, Kohm B. Verbandmittel, Krankenpflegeartikel, Medizinprodukte. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart 2014

Sanai, Nader, Thuhien Nguyen, Rebecca A. Ihrie, Zaman Mirzadeh, Hui-Hsin Tsai, Michael Wong, Nalin Gupta, et al. 2011. “Corridors of Migrating Neurons in the Human Brain and Their Decline during Infancy.” Nature 478 (7369): 382–86. Scheffler, Armin. 2017. “Entwicklung Des Neuen Phytopharmakons Episalvan (Betulin) Zur Wundheilung.” Zeitschrift Für Phytotherapie. https://doi.org/10.1055/s-0043-114315.


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Hallo und guten Tag lieber Harald, ich bin total begeistert von deinem Podcast und auf diesem Weg, so umfangreiche und fachliche Erklärungen, insb. zu den für mich aktuellen Themen, zu erhalten. Ich wünschte mir die Ärzte, die ich im Rahmen der gesetzlichen Krankenkasse beanspruchen darf, wären: a) auch auf dem aktuellen Stand von Verfahren und Medikationen und würden sich b) dann auch noch klar verständlich mir gegenüber artikulieren. Eine vernünftige Aufklärung kann schon viel bewirken. Ich werde mich weiterhin an den Podcasts erfreuen und empfehle sie auch gerne weiter. Daumen hoch, wirklich toll! Themenvorschläge: 1) Blutwerte, als Laie, besser verstehen. 2) akuter Harndrang in dem Moment wo das Ziel (WC) sozusagen schon vor Augen ist. 3) Fingerarthrose, Ernährung, Therapien zum Erhalt der restlichen Beweglichkeit. Liebe Grüße, Caroline B.

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